Den 12ten September 1839.
Gesättigt und noch mit Vorrath reichlich versehen, blieben die meisten Eingeborenen heute in behaglicher Trägheit an ihren Feuern liegen, nur ich, Tuitpurro, Kudna Ipiti und noch ein anderer gingen auf die Jagd. Unser bester Hund war indeß von dem letzten Känguru so verletzt worden, daß er nicht laufen konnte, und daß wir also bald und leer zurückkehren mußten. Tuitpurro hatte sich mit den drei andren besten Hunden von uns verloren, und als er Abends zu Hause kam, brachte er zwar die Nachricht, daß er da und da ein Känguru im Wasser getödtet habe, allein weil er nicht schwimmen konnte, so mußte er es liegen lassen. Mir ward jetzt die Zeit lang und ich wollte morgen um so mehr zu Hause gehen, als es heute Abend anfing zu regnen und den Anschein hatte, als ob es anhaltend regnen würde. Die Eingeborenen machten sich deshalb daran, Hütten aus Baumrinde gegen den Regen zu bauen,
Obschon gestern Abend abgemacht worden [war], daß mein Br. Tuitpurro mich zurück begleiten solle, so machten die Eingeborenen, ich weiß nicht auf wessen Veranlassung, doch heute morgen Einwendungen dagegen, vorgebend, sie könnten ohne ihn das erwähnte Känguru nicht finden, und schlugen mir dagegen andere Begleiter vor. Allein ich beharrte um so mehr bei unserem gestrigen Übereinkommen, als mir jenes Vorgeben ohne Grund zu sein schien, Tuitpurro selbst lieber mit mir gehen als bleiben wollte und die andren Vorgeschlagenen träge Leute waren, mit denen ich schwerlich die Stadt in einem Tage erreicht haben würde. Nach langem Hin- und Herreden hierüber machte ich mich endlich vor Ungeduld und mit der Absicht, den Eingeborenen meinen unabänderlichen Entschluß zu zeigen, allein auf den Weg, überzeugt, daß dadurch die Berathungen schneller zum Ende geführt werden würden, als durch alle meine Vorstellungen. So wie sie mich gehen sahen, waren alle Hindernisse aus dem Wege geräumt, und