Den 14ten November 1839.
Herr Friedrich Kavel ging mit mir nach der Stadt und sprach manches über meine Heirathssache, was mich nichts Gutes von Pastor Kavel erwarten ließ; die Entscheidung nahm er mit, auch Herr Kook habe gesagt, mein Brief sei zu stark gewesen.
Den 17ten November 1839.
Mit Br. Teichelmann bei Herrn Drescher zu Tisch, zu dem sich Herr Menge selbst eingeladen [hatte]. Herr Drescher betrunken.
Den 18ten November 1839.
Herr Fiedler ließ mich durch August
Den 19ten November.
An die Gesellschaft den vierten Brief und an Pastor Wermelskirch geschrieben, da Pastor Kavel immer noch nicht geantwortet hat.
Erst wäre ich beinahe mit Füssli über das englische Wort "Esquire" in Streit geraten, und als Herr Julius Fiedler zu Hause kam, gerieth der mit Füssli in heftigen Zank; später auch Ferdinand Kavel mit Dr. Prudt so heftig, daß er einen Stuhl aufhob. Dieser Schauspiele überdrüssig, wollte ich immer gehen, allein Herr Julius Fiedler nöthigte mich noch zum Bleiben, und als ich ging, begleitete er mich in bloßen Hemdärmeln und ohne Kopfbedeckung bis nach der Stadt. Er war sehr weich, wünschte mir Glück zu meinen Glücke mit meiner Bertha und er wolle es machen, daß wir uns bald heirathen könnten; sein Lob Bertha's war bedeutend. --
Leider will die Polizei den Eingeborenen Jammuruwe mit nach dem Murray haben, wo ich gerade mit ihm in der Sprache Fortschritte machen könnte. So wird eine Hoffnung nach der andren vereitelt;
Gib Du, o Herrr Jesu, mir Geduld, und laß Dein Vorbild mich dazu reizen.
Den 20ten November 1839.