denken war, so gingen ich und Teichelmann ans Land; als mein Fuß zum ersten Male den Boden dieses Landes berührte, fühlte ich mich zum herzlichen Danke verpflichtet dem großen Wohltäter, der mich vor allen Gefahren auf den trüglichen Wogen des Meeres und unter den Stürmen des empörten Windes so gnädig bewahrt und mich gesund und glücklich hierher gebracht [hatte].
Es ging etwas in meinem Innern vor, da sich wohl empfand, wofür ich aber keine Worte hatte; möge der allmächtige Gott während meiner Pilgerschaft in diesem meinen neuen Vaterland mich so glücklich lassen, als ich bei den ersten Schritten darin war.
Nachdem wir mit Seiner Excellenz gesprochen [hatten], gingen wir hinauf zur Stadt, zu der der Weg durch einen dünn bewachsenen Wald führt. Wir entdeckten bald zwei Irrthümer, die in Deutschland gänge und gäbe sind, nämlich daß die Blumen hier zu Lande nicht riechen und die prachtvollen Vögel nicht singen sollen, vom Gegentheil überzeugten uns jetzt unsere Nasen und Ohren. Bei den Bäumen fällt einem auf,
1) die schirmartige Krone,
2) das dünne Laub, ähnlich
3) der kahle, zweigarme Stamm, dicke Äste sind jedoch gar nicht selten, aber diese bilden wieder einen Stamm für sich und ohne kleine Zweige, ausgenommen ganz in der Spitze,
4) das al[l]mähliche sich Abschälen und Erneuern der Rinde, ähnlich dem unserer Platanen