verschiedene Lager von Eingeborenen, in deren erstem wir unsern alten Bekannten
Mungalta wieder antrafen, der sich sehr freundlich benahm. Es waren ungefähr dieselben Leute, die wir Tags vorher in
Nganki gesehen hatten, ebenfalls ohne Weiber und Kinder, die [sich] wieder versteckt zu haben schienen. Sie hatten eine große Menge Fische, hauptsächlich Lachs, von denen sie uns reichlich anboten. Sie schickten uns wieder zwei Spione für die Nacht nach. Nicht weit von unserm Lagerplatze diesseits
Nganki, trafen wir das zweite Lager, welches indeß
( 091 ) von seinen Bewohnern bis auf zwei junge Leute, von denen der eine
Kunamunko war, einer alten Frau und zwei Kindern, eiligst verlassen worden war. Drei einheimische Hunde, und mehrere Netzsäcke sah man, welche den Geflüchteten anzugehören schienen.
Den 13ten Juli 1841.
Wir sattelten diesen Morgen, wie der Tag graute, um nach wo möglich vor Nacht Port Lincoln zu erreichen, allein wir wurden über eine Stunde durch die Unvorsichtigkeit Barnetts aufgehalten, der sein Pferd davon laufen ließ. Von hieran begleitete uns nur
Ngulga bis zu der Quelle
Palanna, wo wir Mittagbrot nahmen und unsere Pferde für 1 1/2 Stunde weiden ließen. Von hieran ritten wir in beständigem Trab, so daß uns
Ngulga erst in
Tanalla einholen konnte. Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang waren wir zu Hause. Im Ganzen war diese Reise nicht ganz fruchtlos für mich, dennoch aber möchte ich nie wieder mit solcher Gesellschaft reisen.
Den 14ten Juli 1841.
An dem Tage nach meiner Ankunft von Coffin Bay entdeckte ich, daß die vier jungen Eingeborenen
Ngarraki,
Wingalta,
Kanyokalendi ( 092 ) und
Inuwdna, welche bei unserer Abreise zurück blieben, ein schlecht erwehrtes Fenster in meinem Hause geöffnet und wiederum Mehl entwendet hatten.
Den 18ten Juli. Sonntag.
Ngulga blieb in der Stadt bis zu diesem Tage, und versprach, auch die Nacht bei mir zu bleiben, und mich am folgenden Tage mit sich zu seinen Freunden zu nehmen. Allein als ich die Bedingung dieses Versprechens erfüllt, nämlich ihm ein Stück Brot gegeben [hatte], so schlich er doch davon.
Den ___ Juli 1841.
Die Eingeborenen haben Gawler Pond Schäferei bestohlen, angeblich, zwei Tage hinter einander.
Den 1ten August 1841. Sonnabend.
kamen
Munta und
Kunga, letzterer zum ersten Male, in die Stadt von
Punindi und
Kunamunko von
Tananna her. Sie waren indeß sehr faul, wollten auch keinen Reis essen, sondern Brot haben, und gingen am folgenden Tage davon, angeblich, um Wallaby zu speeren und am Abend wieder zu kommen, allein ich vermuthe, daß sie sämtlich nach
Tananna gegangen sind.