nie wieder zu halten, so weit ich dabei beteiligt bin, nämlich nie wieder eine Predigt zu lesen. Außerdem, daß die auf dem Hintertheil des Schiffes Anwesenden große Unaufmerksamkeit bewirgten, war auch ein sehr störendes Geräusch unten, von denen verursacht, die gar nicht dem Gottesdienst beiwohnten.
Den 24ten Juli 1838.
wurde ich von Seiner Excellenz, dem Gouverneur, ersucht, seiner etwa 14 Jahre alten Tochter Unterricht in der deutschen Sprache zu geben.
nahm Fräulein Gawler die erste Unterrichtsstunde in Deutsch bei mir. Durch ihre körperliche Größe getäuscht, hatte ich sie für gereifter gehalten, als sie wirklich ist und ihrem Alter nach gewöhnlicher Weise sein kann. Ich fand bei ihr große kindliche Unbefangenheit, ja sogar jugendliche Flatterhaftigkeit.
Den 26ten Juli 1838. Donnerstag.
wurde eine Frau unter den Reisenden im Zwischedeck von einer gesunden starken Tochter entbunden, zum Verwundern Aller, da die Mutter, so lange sie an Bord ist, kränklich gewesen [war].
Fräulein Gawler mußte wegen körperlicher Schwäche den Unterricht aussetzen.
Nachmittags ereignete sich ein Unglücksfall unter den Kindern, es fiel nämlich eines die Treppe hinunter, wobei es so stark verletzt wurde, daß Sprache und Bewußtsein sogleich schwand und man an seinem Durchkommen zweifelte.
Gegen Abend bekamen wir einen unerwarteten Besuch von einem Seestorch
Den 27ten Juli 1838. Freitag.
Auch heute setzte Fräulein Gawler ihren Unterricht aus, weil die Bewegung des Schiffes so heftig war, daß sie auf den Kopf Einfluß hatte. In der That neigte sich das Schiff
Im Laufe meiner Gedanken, die mir diesen Abend durchs Gehirn gingen, dachte ich mit großer Lebhaftigkeit daran, wie vortheilhaft es sein würde, wenn die Heidenboten auf dieselbe Weise wie die Kirchendiener daheim erzogen würden, und ich nahm mir vor, die Gründe, die sich nach meiner Meinung für die gedachte